Hier werden einerseits die vielen Begriffe und Abkürzungen erklärt, die bei UHD und HDTV vorkommen, andererseits wird erläutert, was wie funktioniert und worauf man achten soll.

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Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
Verlag Monika Nüchtern, 1980, 142 Seiten
herausgegeben von der Stiftung Deutsche Kinemathek, deutsch 

David Hutchinson Fantastic 3-D
Starlog Press Inc., ISBN 0-931064-53-8, 1982, 98 Seiten, englisch

Kategorie: 3D
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Ultra-HD Standards

Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
Verlag Monika Nüchtern, 1980, 142 Seiten
herausgegeben von der Stiftung Deutsche Kinemathek, deutsch 

David Hutchinson Fantastic 3-D
Starlog Press Inc., ISBN 0-931064-53-8, 1982, 98 Seiten, englisch

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HD-Standards

Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
Verlag Monika Nüchtern, 1980, 142 Seiten
herausgegeben von der Stiftung Deutsche Kinemathek, deutsch 

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3D

Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
Verlag Monika Nüchtern, 1980, 142 Seiten
herausgegeben von der Stiftung Deutsche Kinemathek, deutsch 

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Kauftips für Bildschirme

Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

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Peter A. Hagemann: Der 3D Film
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Kauftips für Projektoren

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So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

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Blu-ray Disc

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So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

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Peter A. Hagemann: Der 3D Film
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So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

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Peter A. Hagemann: Der 3D Film
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So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

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Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

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So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

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Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

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Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
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David Hutchinson Fantastic 3-D
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Was bedeutet eigentlich...

Was ist das Anaglyphen-Verfahren?

So nennt man die bei weitem älteste Methode, 3D Bilder zu speichern, zu vervielfältigen und darzustellen. Sie wurde schon 1853 von Wilhelm Rollmann und 1858 von Charles D’Almeida entwickelt, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa "herausgemeisselt".  Das Anaglyphen-Verfahren wurde jahrzehntelang für Kinofilme eingesetzt und wegen seier Einfachheit wird es da und dort auch heute noch benützt, beispielsweils für die 3D Darstellung von Fotos in Druckerzeugnissen.

Hier werden die für das linke Auge bestimmten Bilder rot eingefärbt, die für das rechte Auge in der Komplementärfarbe Blau oder auch Grün. Diese beiden Bilder werden übereinandergelegt und so gemeinsam gedruckt (Fotos, Zeichnungen), projiziert (Kinofilm) auf Magnetbändern oder DVDs gespeichert (Video) oder gesendet (Fernsehen).



Die Betrachter tragen Anaglyphenbrillen mit entsprechenden Farbfiltern, die dafür sorgen, dass das eine Auge nur den rot eingefärbten Teil des Bildes zu sehen bekommt, das andere nur den blauen (resp. grünen) Teil.



Für dieses äusserst einfache Verfahren sind keinerlei Aenderungen an der gesamten Uebertragungskette gefordert. Man kann auf dieser Weise die seit langem bestehende Infrastruktur von Filmprojektor, Videoband, DVD, Fernsehsender und Fernsehgerät ohne irgendeine Umnstellung auch für 3D Programme nutzen. Der Nachteil besteht darin, dass sich auf diese Weise fast keine Farbinformation transportieren lässt, der Seheindruck ist nahezu schwarz/weiss. Auch reduziert sich die Gesamtauflösung des Bildes auf die Hälfte.

Varianten

Es hat immer wieder Bestrebungen gegeben, das Anaglyphenverfahren dahingehend zu verfeinern, dass sich beim Betrachter ein einigermassen naturnaher Farbeindruck einstellt. So hat man mit der Zeit Blau statt Grün eingesetzt, das von Stephen Gibson gegen Ende der 1970-er Jahre patentierte "Deep Vision"-System verwendet die Filterfarben Rot und Cyan (das sich aus Blau und Grün zusammensetzt). Als jüngste Optimierung darf das dänische Verfahren Colorcode gelten, das eine recht ansprechende Farbwiedergabe ermöglicht. Hier wird der 3D Eindruck durch unterschiedliche Farbverschiebungen in den beiden Bildern erreicht, die Filter sind bernsteinfarben und blau.

Erst die Einführung der Digitaltechnik im Kino wie auch im Fernsehen hat es möglich gemacht, 3D Programme mit der notwendigen Flexibilität zu produzieren, sie verlustfrei zu speichern und sie in optimaler Qualität wiederzugeben. Alle wichtigen Details dazu finden Sie auf unseren "Technik"-Seiten.

Literatur:

Peter A. Hagemann: Der 3D Film
Verlag Monika Nüchtern, 1980, 142 Seiten
herausgegeben von der Stiftung Deutsche Kinemathek, deutsch 

David Hutchinson Fantastic 3-D
Starlog Press Inc., ISBN 0-931064-53-8, 1982, 98 Seiten, englisch

Kategorie: 3D
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